Orientierung

Orientierung für Mitarbeiter

Epheser 4, 15-16: Lasst uns aber wahrhaftig sein in der Liebe und wachsen in allen Stücken zu dem hin, der das Haupt ist, Christus, von dem aus der ganze Leib zusammengefügt ist und ein Glied am andern hängt durch alle Gelenke, wodurch jedes Glied das andere unterstützt nach dem Maß seiner Kraft und macht, dass der Leib wächst und sich selbst aufbaut in der Liebe.

Jesus hat uns als Gemeinde zusammengeschlossen. Er ermöglicht uns, in der Gemeinde stetig geistlich zu wachsen und als Christen wahrhaftig zu leben. Jesus will durch uns seine Liebe weitergeben und andere Menschen aus der Verlorenheit ohne Gott in ein versöhntes Leben mit Gott einladen.

Mitarbeiter/innen unserer Gemeinde teilen die Grundüberzeugungen, die sich in dieser Orientierungshilfe ausdrücken. Sie soll uns helfen, unser Ziel und unseren Auftrag nicht aus dem Auge zu verlieren. Sie will uns über unsere Unterschiedlichkeit hinweg verbinden.

Wir erleben immer wieder, dass wir hinter unseren Überzeugungen und Zielen zurückbleiben. Das darf uns nicht entmutigen. In der Gemeinde gibt uns Gott immer wieder die Kraft, auf seinem verheißungsvollen Weg weiterzugehen.

Voraussetzung: Nachfolge

Markus 1, 15, Jesus sagt: Die Zeit ist erfüllt, und das Reich Gottes ist herbeigekommen. Tut Buße und glaubt an das Evangelium!
Matthäus 9, 9: Und als Jesus von dort wegging, sah er einen Menschen am Zoll sitzen, der hieß Matthäus; und er sprach zu ihm: Folge mir! Und er stand auf und folgte ihm.

Gott hat uns in die Nachfolge Jesu gerufen. Wir haben seinen Ruf gehört und sind ihm gefolgt. Im Glauben nehmen wir die Bibel als Gottes Wort an. Sie ist uns höchste Autorität für unseren Glauben und unsere Lebensweise.

Das Leben in der Nachfolge

Kolosser 1, 13-14: Er hat uns errettet von der Macht der Finsternis und uns unter die Herrschaft seines geliebten Sohnes gestellt. Durch seinen Sohn und mit ihm verbunden sind wir aus der Macht des Bösen befreit und haben die Vergebung für unsere Schuld.

Christen leben aus der Verbundenheit mit Jesus Christus. Wir machen es uns zur guten Gewohnheit, jeden Tag auf ein Wort der Heiligen Schrift zu hören und zu beten. Wir besuchen den Gottesdienst, weil Gott uns dort in besonderer Weise segnet und mit unseren Geschwistern verbindet.

Gott beruft uns in die Gemeinschaft aller Christen. Er will uns nicht in selbstgewählter Einsamkeit haben. Als Kinder unseres Vaters im Himmel sind wir untereinander Geschwister. Deshalb bemühen wir uns, in gegenseitiger Achtung und Liebe miteinander umzugehen. Wir lassen uns helfen und auch von den anderen in Anspruch nehmen.

Wir erfahren, dass wir immer wieder auf verschiedene Weise schuldig werden. Wir suchen dafür Gottes Vergebung und nehmen auch den Dienst der Geschwister in Anspruch, uns im Namen Jesu Vergebung zuzusprechen. Wir leben untereinander als Versöhnte und vergeben denen, die an uns schuldig wurden.

Unser Auftrag

1. Petrus 2, 9: Ihr aber seid das erwählte Volk, das Haus des Königs, die Priesterschaft, das heilige Volk, das Gott selbst gehört. Er hat euch aus der Dunkelheit in sein wunderbares Licht gerufen, damit ihr seine machtvollen Taten verkündigt.

Als Nachfolgern Jesu Christi ist uns aufgetragen, zu allen Menschen die Liebe und das Erbarmen Gottes zu tragen. Wir achten auf die Menschen in unserer Nähe und sind bereit, ihnen das Evangelium zu sagen und sie in die Nachfolge Jesu zu rufen.

In allen Bereichen unseres Lebens wollen wir uns zu unserem Herrn bekennen und ihn durch unser Leben ehren. Wir achten in unserem eigenen Leben, in unserer Familie, unserem Beruf, unseren Freundschaften und unserer Gesellschaft darauf, welche Aufgaben Gott uns stellt und was er durch uns tun möchte.

Die Mitarbeit in der Gemeinde

1. Petrus 4, 10: Dient einander mit den Fähigkeiten, die Gott euch geschenkt hat – jeder und jede mit der eigenen, besonderen Gabe! Dann seid ihr gute Verwalter der vielfältigen Gnade Gottes.

Gott beruft uns zum Dienst in seiner Gemeinde und durch seine Gemeinde in der Welt. Zu diesem Dienst hat Gott uns Gaben geschenkt. Alles, was wir sind und haben, darf nun in den Dienst unseres Herrn gestellt werden.

Damit die Gemeinde leben kann, lassen wir uns entsprechend unserer Möglichkeiten Verantwortung und Aufgaben übertragen und erfüllen sie gewissenhaft und treu. So haben wir wesentlichen Anteil am Gedeihen, am Weg und an der Prägung unserer Gemeinde.

Wir treffen uns im Mitarbeiterkreis, um uns gegenseitig in unserer Mitarbeit zu unterstützen und Zurüstung zu erfahren. Das setzt Verbindlichkeit voraus. Wir nehmen die Anliegen unserer Gemeinde und den Lauf des Evangeliums in der Welt in unsere Fürbitte und erwarten Gottes Handeln.